1. Technischer Trend: Künstliche Intelligenz + Präzise Mikro-Doppler-Erkennung, Lösung des Problems von Fehlalarmen
Der größte Nachteil herkömmlicher Radargeräte ist ihre Anfälligkeit für Störungen durch Vögel und andere Objekte. Die neue Generation von Drohnenabwehrradaren ist mit KI-Algorithmen und Mikro-Doppler-Merkmalserkennung ausgestattet. Durch die Extraktion der einzigartigen spektralen Eigenschaften des Drohnenrotors können sie Drohnen präzise von natürlichen Störobjekten unterscheiden. Gleichzeitig ermöglicht die Echtzeit-Datenverarbeitung die automatische Zielklassifizierung, intelligente Flugbahnvorhersage und die gleichzeitige Verfolgung mehrerer Ziele, wodurch der manuelle Auswertungsaufwand deutlich reduziert wird. Sie eignet sich für komplexe elektromagnetische Umgebungen in Städten und im Freien und ist ein zentraler Entwicklungsschwerpunkt aktueller Technologien im In- und Ausland.

2. Architekturtrend: Miniaturisierung einzelner Geräte + Kollaborative Vernetzung auf allen Ebenen
Die Ausrüstungsentwicklung verfolgt zwei wesentliche Entwicklungsrichtungen: Zum einen die Verkleinerung der Ausrüstung einzelner Soldaten und Fahrzeuge, wodurch die traditionellen, großflächigen, fest installierten Radarsysteme ersetzt werden. Die Geräte werden kleiner, verbrauchen weniger Strom und sind einfacher zu verlegen. Sie eignen sich für den mobilen Einsatz auf gepanzerten Fahrzeugen und die schnelle temporäre Verteidigung und erfüllen somit die Anforderungen mobiler Operationen und temporärer Sicherheitsmaßnahmen im Feld. Zum anderen die Standardisierung der Radarvernetzung. Durch die koordinierte Vernetzung mehrerer Geräte werden Erfassungslücken beseitigt und eine flächendeckende und umfassende Abdeckung erreicht. In China wurde der Aufbau von vernetzten Tiefflugradarplattformen in wichtigen Ballungsräumen wie Peking-Tianjin-Hebei, dem Jangtse-Delta und Guangdong-Hongkong-Macau beschleunigt. Auch Russland fördert die Vernetzung mehrerer Radargeräte, um es einem einzelnen Bediener zu ermöglichen, mehrere Geräte zu steuern und eine großflächige, kollaborative Erfassung zu realisieren.
3. Leistungstrend: Verbesserte Störungsunterdrückung + Mehrschichtige Detektionsfusion für kurze und lange Distanzen
Angesichts neuer Bedrohungen wie elektromagnetischer Störungen auf modernen Schlachtfeldern, koordinierter Drohnenangriffe und Tiefflugangriffe mit Patrouillenraketen verbessern Anti-Drohnen-Radargeräte kontinuierlich ihre Störfestigkeit in komplexen elektromagnetischen Umgebungen. Gleichzeitig wird das Konzept der gestaffelten Fern-, Mittel- und Nahbereichserkennung beibehalten. Durch die Integration von Langstrecken-Frühwarnradargeräten, Mittelstrecken-Verfolgungsradargeräten und hochpräzisen Nahbereichs-Sicherheitsradargeräten entsteht ein mehrschichtiges, dreidimensionales Erkennungssystem. Dieses System berücksichtigt sowohl die Langstrecken-Frühwarnung als auch die präzise Nahbereichs-Abfangung und eignet sich für anspruchsvolle militärische Verteidigungs- und Schutzszenarien wichtiger nationaler Einrichtungen.
4. Anwendungstrends: Wechselseitige Überschneidungen zwischen militärischen und zivilen Nutzungen, steigender Bedarf an Compliance
Militärsektor: Das Schlachtfeld hat sich von der Einzelortung hin zu einem integrierten, geschlossenen Verteidigungssystem gewandelt, das Radarortung und Feuerkraft-/Störungsmanagement kombiniert. Schnelle Reaktionsfähigkeit und die Fähigkeit zur Bekämpfung mehrerer Ziele gleichzeitig sind zu zentralen Indikatoren geworden. Das US-amerikanische und das russische Militär beschaffen kontinuierlich neue taktische Anti-Drohnen-Radargeräte und treiben so die ständige Modernisierung ihrer militärischen Ausrüstung voran.
Ziviler Sektor: Mit der standardisierten Entwicklung der heimischen Wirtschaft im Niedrigflugverkehr sind die Kontrolle von Schwarzflügen und die Überwachung der Luftraumsicherheit zu obligatorischen Anforderungen geworden. Die regelmäßige Beschaffung von Sicherheitsausrüstung für den Niedrigflugverkehr bei Großveranstaltungen, Energieinfrastruktur und Stadtparks wird fortgesetzt. Anti-Drohnen-Radargeräte haben sich von einer „Notfallausrüstung“ zu einem Standard für die städtische Infrastruktur im Niedrigflugverkehr entwickelt.
5. Branchentrends: Beschleunigter Ersatz durch inländische Geräte, kontinuierliche Kostensenkung
Die heimische Drohnenabwehrradartechnik hat ein Branchenmuster etabliert, in dem staatliche Unternehmen technologische Durchbrüche erzielen und private Unternehmen marktorientierte Implementierungen vornehmen. Kernchips, Phased-Array-Antennen und Algorithmen wurden kontinuierlich an den heimischen Markt angepasst und damit das technologische Monopol ausländischer Unternehmen gebrochen. Dieser iterative Anpassungsprozess hat zu einer deutlichen Senkung der Gerätekosten geführt, großflächige Vernetzung und flächendeckenden Einsatz ermöglicht und den zivilen Markt weiter erschlossen.
