MarktNachrichtWas sind die Kernfunktionen des Küstenüberwachungsradars?

Was sind die Kernfunktionen des Küstenüberwachungsradars?

Veröffentlichungszeitpunkt: 06.02.2026 05:02:38

Durch die Kombination der allgemeinen Sicherheitsüberwachungseigenschaften von Küstenüberwachungsradaren lassen sich die Kernfunktionen in sechs Hauptmodule unterteilen: grundlegende Wahrnehmung, dynamische Verfolgung, intelligente Vernetzung, Frühwarnung und Alarmierung, Systemintegration und umweltangepasster Betrieb. Alle diese Funktionen sind auf die praktischen Bedürfnisse der Küsten- und Offshore-Überwachung zugeschnitten und stellen gleichzeitig die Schlüsselkompetenzen dar, die für die Erfüllung der Projektanforderungen unerlässlich sind. Die Details sind wie folgt:


1. Grundlegende Erkennung bei allen Wetterbedingungen und in allen Bereichen, wodurch die toten Winkel der visuellen Überwachung ausgeglichen werden.
Als zentrales Erfassungsgerät für Küsten- und Offshore-Ziele überwindet es die Einschränkungen von Tag und Nacht sowie Wetterbedingungen (Nebel, Regen, Wellen, schlechtes Licht usw.) und ermöglicht die flächendeckende Erfassung verschiedenster Ziele im Überwachungsbereich (hauptsächlich kleine Schiffe, Schnellboote, Fischerboote usw., aber auch große Schiffe und Offshore-Bojen usw.). Es erfasst präzise die Ausgangsposition, die Entfernung und die Richtung des Ziels.

2. Echtzeit-Track-Monitoring mehrerer Ziele, Beherrschung der Zieldynamik
Das System unterstützt die kontinuierliche dynamische Verfolgung erkannter Ziele und ermöglicht die Echtzeit-Erfassung und -Ausgabe wichtiger Daten wie Geschwindigkeit, Kurs und Navigationsbahn. Es erfüllt auch die Anforderungen an die Unterscheidung und Verfolgung von Zielen in Umgebungen mit hoher Zieldichte und kann die Zielbahnen gleichzeitig in Echtzeit aufzeichnen und visualisieren. Dies erleichtert den Bedienern in der Leitstelle die Erfassung der dynamischen Bewegungen aller Ziele im Seegebiet.

3. Intelligente Vernetzung mehrerer Geräte zur Realisierung einer Integration von „Erkennung – Identifizierung – Erfassung“.
Als zentraler Sensorknoten des integrierten Überwachungssystems verfügt er über standardisierte Schnittstellen und kann sich automatisch und intelligent mit anderen Geräten innerhalb des Systems verbinden. Dies ist zugleich die Kernfunktion des vollständig integrierten Systems:
Verbindung mit AIS-Antenne/Empfänger: Automatischer Abgleich der Radarerfassungszielpositionsdaten mit den Schiffsidentitätsdaten des AIS, um wichtige Informationen wie Schiffsname, Nummer und Typ zu vervollständigen und so eine doppelte Identifizierung von "Zielposition + Identität" zu erreichen;
Verbindung mit einer hochauflösenden PTZ-Kamera: Sobald das Radar das Ziel (insbesondere ungewöhnliche Ziele) erfasst hat, wird automatisch die nahegelegene Kamera aktiviert, um präzise heranzuzoomen, den Zielbereich zu lokalisieren und aufzunehmen/aufzuzeichnen. Dadurch wird eine kollaborative Überwachung nach dem Motto „Radar erkennt das Ziel, Kamera erfasst die Details“ erreicht.

4. Intelligente Frühwarnung bei abnormalen Situationen, die den geschlossenen Sicherheitsalarm auslöst.
Unterstützung der benutzerdefinierten Konfiguration von Überwachungsregeln, Echtzeit-Identifizierung von ungewöhnlichen Zielen/Verhaltensweisen/Bereichen und Auslösung von Warnungen. Dies ist die zentrale praktische Fähigkeit der Küstensicherheitsüberwachung:
Gebietswarnung: Voreingestellte gesperrte Schifffahrtsgebiete, Alarmzonen und Wasserstraßengrenzen. Sobald ein Ziel illegal eindringt, wird eine Warnung ausgelöst;
Verhaltenswarnung: Auffällige Segelgeschwindigkeiten (übermäßige Geschwindigkeit / niedrige Geschwindigkeit), ungewöhnliche Segelrichtungen (plötzliche Richtungsänderung, Umkehr) und „schwarze Schiffe“ ohne Identitätszuordnung usw. erkennen;
Warnverknüpfung: Nach Auslösung der Warnung wird das Signal gleichzeitig an die Softwareplattform der Leitstelle gesendet. Alarminformationen werden per SMS/E-Mail versendet, und die Flugbahn des abnormalen Objekts wird markiert, sodass die Bediener die Situation umgehend bewältigen und den Ereignisbericht erstellen können.

5. Standardisierte Dateninteraktion, die die Anforderungen der vollständigen Systemintegration erfüllt.
Es verfügt über standardisierte maritime Datenschnittstellen, die eine nahtlose Dateninteraktion mit der Kontrollzentrale und der Systemsoftwareplattform ermöglichen. Detektions-, Verfolgungs- und Warndaten werden umgehend an den Hintergrund übertragen und deren Anzeige, Speicherung, Abruf und Wiedergabe in Echtzeit unterstützt. Gleichzeitig sind keine zusätzlichen Konvertierungsmodule erforderlich; es lässt sich direkt in den Datenfluss des gesamten Küstenüberwachungssystems integrieren und erfüllt somit die Integrationsanforderungen der COTS-Produkte dieses Projekts hinsichtlich „Plug-and-Play“-Funktionalität.

6. Stabiler Betrieb bei geringem Stromverbrauch, anpassungsfähig an komplexe Küstenumgebungen
Für die komplexen Einsatzszenarien an der Küste verfügt es über eine umweltadaptive Betriebsfunktion, die der Schlüssel zur Gewährleistung des kontinuierlichen 24/7-Betriebs des Systems ist:
Anpassung an raue Umgebungen: Das Gehäuse ist beständig gegen Salznebel, Korrosion, hohe Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit und kann in tropischen Umgebungen mit hohem Salznebel und Temperaturen von über 35 °C stabil betrieben werden;
Anpassung an netzunabhängige Stromversorgung: Energiesparendes Design, anpassungsfähig an Spannungsschwankungen in netzunabhängigen Solarstromversorgungssystemen, ohne übermäßige Energiespeicherressourcen zu beanspruchen, erfüllt die Anforderungen an einen unterbrechungsfreien 24/7-Betrieb in Gebieten ohne Stromnetze;
Wartungsfreier Betrieb: Modulares Design mit geringen Ausfallraten der Kernkomponenten, anpassungsfähig an Szenarien mit begrenzten Wartungsmöglichkeiten vor Ort in abgelegenen Küstengebieten.